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Herkunft
Die traditionelle Landsportart "Arrastre de Ganado" (Viehziehen) ist auf den Kanaren mit den Bauern aller Inseln fest verwurzelt. Bekannt ist diese Sportart seit dem letzten Jahrhundert, wo sich Viehzüchtergruppen gegenseitig herausforderten um die Kräfte des Zuchtviehs zu messen.
Regeln
Wie bei jeder Sportart, so gibt es auch Regeln die beachtet werden müssen:
Bei dem Viehziehen werden "Boyero" (Ochsenhirte) und "Yunta de Ganado" (Ochsengespann) in fünf Kategorien unterteilt
1. Klasse Kühe (Yunatas de vacas de 1º)
müssen 8 Säcke á 100Kg. ziehen.
2. Klasse Kühe (Yunatas de vacas de 2º)
müssen 7 Säcke á 100Kg. ziehen.
3. Klasse Kühe (Yunatas de vacas de 3º)
müssen 6 Säcke á 100Kg. ziehen.
1. Klasse Stiere (Yunatas de toros de 1º)
müssen 11 Säcke á 100Kg. ziehen.
2. Klasse Stiere (Yunatas de toros de 2º)
müssen 8 Säcke á 100Kg. ziehen.
Das Ziel ist, das Spielfeld so schnell wie möglich zu überqueren.
Das Spielfeld ist recheckig (min. 50m x 15m) und wird durch weiße Kalklinien begrenzt.
Das Vieh ist ca. 2,20m lang und sollte möglichst genau 200Kg. wiegen.
Jedes "Rennen" wird gegen die Uhr ausgetragen (Zeitlimit 4 Minuten).
Jedes Tier darf nur einmal pro Spiel teilnehmen.
Der Ochsenhirte bekommt von der Rennleitung einen Stab (ohne Stachel), womit er das Ochsengespann führt ohne es zu verletzen.
Für jedes Spiel gibt es 3 Richter: Feldrichter, Tischrichter und Gewichtrichter.
Jeder Teilnehmer der 3x verwarnt wurde, wird desqualifiziert.
Auf keinen Fall dürfen die Tiere geschlagen werden. Auch außerhalb des Spielfeldes ist es verboten.
Wenn das Gespann zerbricht, hat der Hirte 10 Minuten Zeit es zu ersetzen.
Die Tiere die am Spiel teilnehmen müssen erst eine Gesundheitsprüfung bestehen.
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